Was Frau vor und beim ersten Sexdate beachten sollte

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Ganz gleich, ob du lediglich ein Sexdate, eine Affäre oder sogar eine feste Beziehung suchst. Es ist legitim, dass du einen sympathischen Online-Kontakt möglichst schnell treffen willst.

Doch vor allem als Frau solltest du deine Sicherheit beim ersten Date nicht vernachlässigen.

Denn selbst, wenn die bei Online-Dating ausgetauschten E-Mails und die geführten Telefonate keinen Grund zur Sorge geben, weißt du nie hundertprozentig, was ein Mann vor dem ersten Sexdate tatsächlich im Sinn hat.
Und es ist nun einmal so, dass die viele Männer den meisten Frauen auf den ersten Blick körperlich überlegen sind und diese durch ihr Auftreten zusätzlich einschüchtern könnten.

Das gilt übrigens auch oder vor allem, wenn du jemanden im Club kennen lernst.

Hier hast du ebenfalls keinerlei Vorabinformationen – und auch das eine oder andere Glas Alkohl könnte dein Urteilsvermögen anknacksen.

Insofern musst du keine Bedenken haben, als übervorsichtig oder paranoid zu erscheinen.

Sich vor einem Ficktreffen um seine eigene Sicherheit zu kümmern, ist schließlich kein Zeichen von Schwäche. Stattdessen spricht es für ein gesundes Urteilsvermögen und einer großen Portion wahrgenommener Selbstverantwortung.

Abgesehen davon braucht dein Date-Partner ja nicht erfahren, dass du umfassend für deine Sicherheit gesorgt hast. Und wenn er doch etwas davon bemerkt, wird er es als aufrichtiger Kerl gutheißen und bestimmt nicht kritisieren.

Die besten Tipps fürs erste Sexdate auf einen Blick

In Bezug auf die Sicherheit beim ersten Date gelten für Frauen wie für Männer relativ vergleichbare Regeln. Dazu gehören einige, die vor allem die Mitmenschen betreffen und andere, bei denen es darum geht, sich aktiv und persönlich selbst zu schützen.

Im Laufe der Zeit hat es sich gezeigt, dass auch Männer beim ersten Sexdate nicht davor gefeit sind, von einer Frau misshandelt zu werden. Dennoch ist es in der gefühlten Mehrheit der Fälle immer noch so, dass der eher der männliche Part der Aggressor ist.

Um solche Situationen nach Möglichkeit gar nicht erst beflügelt werden, solltest du dir also mehrere Tricks und Kniffe überlegen. Dadurch nimmst du bestimmten Gefahrensituationen schon vorab den Wind aus den Segeln und kannst dein Sexdate viel bewusster und freier genießen.

Deine Mitmenschen, deine Freunde und Helfer

Eine der wichtigsten Maßnahmen für die Sicherheit beim ersten Sexdate ist, vor dem Treffen jemandem (beispielsweise einer guten Freundin) von der Verabredung zu erzählen. Deine Freundin oder dein Freund sollte nicht nur über den Ort und den Zeitpunkt des Dates informiert sein, sondern außerdem so viel wie möglich über den Date-Partner wissen.

Dazu gehört etwa

  • das Onlineportal, über das sich beide kennengelernt haben,
  • sein Benutzername und
  • seine E-Mail-Adresse.

Am besten erzählst du deiner Bekanntschaft bereits vor dem Treffen, dass du auf diese Weise vorgesorgt haben. Das sollte jedoch auf eine freundliche und keinesfalls vorwurfsvolle Art geschehen.
Wenn der Mann nichts Böses im Schilde führt, ist er damit bestimmt einverstanden. Ganz davon abgesehen, dass echte Kerle ein Faible für Ladys haben, die auf sich selbst aufzupassen wissen. Oder in der Lage sind, bei Bedarf echte, ernstgemeinte Hilfe anzunehmen, ohne an der falschen Stelle die Superheldin spielen zu wollen.

Hinzu kommt, dass sich dein Handy während des Sexdates immer in Reichweite befinden sollte. Nicht, damit du deinen neugierigen Freundinnen permanent jedes noch so kleine Detail aufs Butterbrot schmierst. Sondern, um im Notfall schnell einen Freund oder die Polizei zu benachrichten.

Gegebenenfalls macht es sich, zwischendurch mindestens ein Mal mit einer Freundin zu telefonieren. Beispielsweise kann die Freundin zu einer vorher verabredeten Uhrzeit bei dir anrufen, um sicherzugehen, dass alles in Ordnung ist.
Alternativ teilst du ihr während der Verabredung unbemerkt – etwa von der Toilette aus – mit, dass es dir gut geht.

Im Schutz der Öffentlichkeit

Um die Sicherheit beim ersten Date zu gewährleisten, sollte zumindest der Beginn des Treffens unbedingt an einem öffentlichen Ort stattfinden.

In

einem Café, einer Bar,
einem Museum oder auch an einem belebten Ort unter freiem Himmel, wie etwa einem Zoo oder einem gut besuchten Park,

sind die Flirtpartner von vielen Menschen umgeben.
Falls während der Verabredung etwas geschieht, was du nicht möchtest, hast du jederzeit die Chance, andere Personen um Hilfe zu bitten.

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Auf keinen Fall sollte dein erstes Treffen mit einer Internetbekanntschaft bei einem von euch beiden zu Hause stattfinden.
Eventuelle Hilferufe bleiben dann nämlich unbemerkt und auch die Fluchtmöglichkeiten sind gerade in fremden Wohnungen eher beschränkt.
Entscheidet euch für ein Sexdate eher für ein Hotel oder einen Club, weil es dann immer noch Leute gibt, die euch zusammen gesehen haben.

Davon abgesehen solltest du nicht vorschnell zu deinem Sexdate ins Auto steigen.
Lass dich also lieber nicht von zu Hause abholen, um in ein Restaurant zu fahren. Besser, du oder ihr nehmt ein öffentliches Verkehrsmittel und ihr wählt eine Location, die du jederzeit alleine erreichen und unkompliziert wieder verlassen kannst.
Und weil du nicht vorhast, ihn in deine Wohnung zu bitten, ist es ebenfalls sinnvoll, dass du auf das Nach-Hause-gebracht-Werden verzichtest.

Pass‘ gut auf deine Getränke auf

Unbeaufsichtigte Getränke sind bei kriminellen Gestalten mit K.O.-Tropfen eine echte Steilvorlage. Einmal schnell etwas Geschmacksneutrales mit Knalleffekt in den Drink gekippt und fertig ist die wehrlose Frau.

Nimm Getränke daher nur dann von deinem Sexdate an, wenn du gesehen hast, wie sie von der Theke an ihn übergeben wurden. Und lasse deine Drinks auch sonst nie aus den Augen! Vor dem Gang zur Toilette trinkst du sie einfach aus oder bestellst dir nach dem Wiederkommen etwas Neues.

Wenn du besonders clever bist, verzichtest du sowieso auf Alkohol oder trinkst nur sehr wenig. Denn ein klarer Kopf hilft dir ungemein dabei, Situationen richtig einzuschätzen und eventuelle Gefahren zu erkennen.

Schütze deinen Körper …

Zugegeben, viele Männer wissen es zu schätzen, wenn sie ein bisschen auf eine Frau aufpassen können und sie ein wenig schutzbedürftig wirkt.
Für dich selbst kann es bei einem Sexdate aber zum Nachteil werden, falls du den Eindruck erweckst, einem Mann und seinen Ansprüchen nicht gewachsen zu sein.

Manche Herren der Schöpfung werden dann in ihren Forderungen nämlich deutlich offensiver, als es ihnen gut zu Gesicht stünde.

Um ein übergriffiges Verhalten gleich im Keim zu ersticken, solltest du nicht nur möglichst gelassen und souverän erscheinen, sondern es wirklich sein. Ein Selbstverteidigungskurs hat noch keiner Frau geschadet.
Und wenn es nicht gleich der ganz lange Kurs ist, reichen auch einige gezielte Trainingseinheiten für körperliche Sicherheit und das Wissen um manchen schmerzhaften Griff.
Natürlich sollst du deinem Sexdate nicht auf die Nase binden, dass du auf den Wort Case vorbereitet bist. Aber sicherlich macht dich das Wissen um deine eigenen Fähigkeiten selbstbewusster und das macht sich positiv bemerkbar.

Ebenfalls sinnvoll: Nimm deine eigenen Gummis mit oder kauf‘ zusammen mit dem Mann welche.
Es gibt sie zwar immer noch, die männlichen Exemplare, die meinen, dass ein Kondom jeden Spaß am Sex verdirbt.
Doch eine ansteckende Geschlechtskrankheit, die dich und andere in Gefahr bringt, ist beim ersten Sexdate der definitiv deutlich größere Lustkiller.

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… und deine Seele

Abgesehen davon helfen klare Ansagen und ein „weniger ist mehr“ bei den Sexstellungen ebenfalls.

Gleich beim ersten Treffen das große Buch des BDSM von A bis Z durchzuarbeiten, mag verlockend sein. Allerdings besteht schnell die Gefahr, dass jemand die Wünsche des anderen in Umfang oder Gestaltungsart falsch interpretiert. Die Folgen sind oft unschön.

Drück‘ dich also eindeutig aus und zeige deinem Sexdate, wie du am liebsten verwöhnt wirst.
Die meisten Männer verstehen einen charmant-augenzwinkernden Imperativ-Sprech, ohne sich davon in ihrer Männlichkeit gekränkt zu fühlen.
Abgesehen davon sind die fast immer sind froh, wenn sie nicht zu raten brauchen, was das Daneben-pack-Risiko deutlich mindert. . So oder so…

Brich bei Bedarf das Treffen sofort ab

Wann immer dir während der Verabredung etwas merkwürdig vorkommt, solltest du keinesfalls Hemmungen haben, das Treffen abzubrechen.

Es geht nichts über Safety first – und wenn dir deine Internetbekanntschaft verbal oder körperlich dumm kommt, ist das ein triftiger Grund für ein Date-Ende.

Wenn du im Nachhinein nicht noch weiter belästigt werden willst, lohnt es sich, vor dem Treffen nicht zu viel von dir preiszugeben.
Also weder deine Adresse noch deinen Arbeitgeber oder andere persönliche Daten.
Auch deine Festnetznummer bleibt optimalerweise tabu, weil du deine Handynummer im Notfall schneller wechseln kannst.

Aber, die allerwichtigste Regel: Genieß‘ das Date!

Ja, das klang jetzt alles mehr oder weniger bedenklich. Soll es aber gar nicht sein. Denn in der ganz, ganz großen Mehrheit der Fälle ist ein Sexdate ein wirklich positives Erlebnis.

Sicherheitsvorkehrungen sind zwar wichtig, doch sollten sie nicht die Gedanken beherrschen.
Das ist wie beim Autofahren. Aufmerksamkeit und Vorsicht sind gut, aber Angst schadet mehr als sie nutzt.

Und wenn du jedem Mann gleich (unbewusst) unterstellst, ein Krimineller zu sein, wirst du dich garantiert nicht fallen lassen können.
Freu dich stattdessen lieber auf eine tolle Gesellschaft und einen heißen Abend beim ersten Sexdate mit dem neuen Mann!

Du hast alles für den passenden Rahmen getan. Jetzt ist er damit dran, dir zu beweisen, dass er gleichermaßen verantwortungsbewusst und verführerisch ist…

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