Casual-Dating-Community First Affair Test – bleibt der erste Versuch der Letzte?

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Seit mehr als 10 Jahren ist First Affair auf dem deutschen Markt unterwegs und hat sich in dieser Zeit in der Casual-Dating-Szene durchaus einen Namen geschaffen.
Wie der Titel bereits verrät, soll es vor allem um das unkomplizierte Suchen und Finden von Affären, ONS oder sogar Beziehungen gehen. Aber ob der Name hält, was er verspricht? Das zeigt der Casual-Dating-Community First Affair Test!

Was ist FirstAffair.com?

First Affair startete 20014 durch und gehört seitdem zu den bekannteren Sexkontakt-Portalen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Hauptsächliches Ziel der Plattform ist es, den Mitgliedern einen schnellen und unkomplizierten Seitensprung zu ermöglichen.
Aus diesem Grund liegen den Betreibern auch eine hohe Diskretion und ein aufwendiger Schutz der Userdaten sehr am Herzen. Diese Pluspunkte möchten die Macher der Seite natürlich nicht nur für sich behalten oder unter vorgehaltener Hand weitergeben. Eine aktive Bewerbung der Seite in verschiedenen Männer- und Frauenmagazinen sowie im Fernsehen gehört ebenfalls zum Konzept.

Dass sich diese Vorgehensweise bewährt, zeigt sich auch bei den Mitgliederzahlen: Angeblich sind wöchentlich etwa 150.000 User in den heiligen Hallen von First Affair unterwegs. Die deutsche Mitgliederzahl dürfte sich insgesam tder Millionengrenze nähern.

In Bezug auf das Frauen-und-Männerverhältnis haben die Damen mit etwa 38% zu 62% noch etwas Aufholbedarf. (Das Durchschnittsalter der Mitglieder bewegt sich zwischen 25 und 55 Jahren).
Aber ich kann die Quote beim Casual-Dating-Community First Affair Test ja durchaus ein bisschen anheben …

Abwechslungsreichtum

Verschiedene Möglichkeiten mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, Abwechslung wie Fotowettbewerbe, Umfragen, allgemeine Community-Vielfalt

Was den Abwechslungsreichtum betrifft, komme ich mit gemischten bis positiven Gefühlen aus dem Casual-Dating-Community First Affair Test.

Das liegt daran, dass mir ein Gruppenchat oder auch ein Forum etwas fehlen. An diesen (nicht vorhandenen) Stellen hätte ich nämlich die Möglichkeit, mal mit mehr als einer Person auf einen Schlag zu kommunizieren. Was ja durchaus bereichernd und spannend sein kann.
Das Konzept der Sex-Community sieht aber offenbar eher das Einzelkämpfertum auf erotischen Posten und weniger die Gruppenorganisation (Umfragen, Fotowettbewerbe, etc.) vor.

Macht nichts, da komme ich auch drauf klar. Und wenn ich ehrlich bin, möchte ich bei meinem Seitensprung oder meiner Affäre auch nicht gleich Dutzende andere Personen dabei haben.

Also mache ich mir einen Spaß daraus, die tatsächlich vorhandenen Funktionen zu nutzen.
Dazu gehören

• das Foto-Match,
• das Versenden von virtuellen Geschenken (kostenpflichtig),
• das Lesen und Versenden von E-Mails (funktioniert erst nach einer Verizifierung meines Profils, beispielsweise per SMS) oder
• die Nutzung verschiedener Chatarten (Video-Chat, Telefonkonferenz(kostenpflichtig 14 Cent / Minute bei Festnetz)).

Zusammengefasst: Als Frau komme ich mit den kostenlosen Varianten nach einer ersten Verizifierung und mit meinen eigenen Kommunikationsbedürfnissen ganz gut über die Runden.
Wer aber mehr als nur Bilder gucken und E-Mails nutzen möchte, muss tiefer in die Tasche greifen.
Ob das jedermanns Wille ist, ist natürlich fraglich – aber die Regeln sind nun mal Tatsache. Und vieles hängt ja auch vom eigenen Geschick in Sachen Profilgestaltung und Schreibgefühl ab.

Von daher kann ich mich über mangelnde Abwechslung nicht beschweren, wenngleich es nicht ganz so viele Möglichkeiten wie beispielsweise beim Joyclub gibt.

3,5 Sterne ist mir der Spaß aber immer noch locker wert.

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Unterhaltungswert

Verschiedene Funktionen, Nutzung dieser Funktionen z.T. auch ohne Mitgliedschaft möglich, Mitgliedervielfalt

Wie bereits angesprochen, stelle ich beim Casual-Dating-Community First Affair Test fest, dass ich als Frau in vielen Punkten finanziell fein raus bin. Wobei sich auch die Kosten für Männer meinem Eindruck nach im Rahmen halten.

Grundsätzlich bin ich mit dem Unterhaltungswert der Community ganz zufrieden. Was aber sicherlich mit daran liegt, dass ich mit halbwegs netten Fotos und einem angenehmen Schreibstil zu punkten weiß. Die Gesprächsatmosphäre generell empfinde ich als recht angenehm. Und ich muss positiv hervorheben, dass ich beim First Affair Test zu keinem Zeitpunkt dumm angemacht wurde.

Davon abgesehen haben die meisten meiner Gesprächspartner(innen) sorgfältig ausgefüllte Profile und können mehr als drei ganze Sätze unfallfrei zu Ende bringen.
Das erhöht den Unterhaltungswert schon ein gutes Stück.

Abgesehen davon kränkelt die First Affair – Spaßlogik aber an einigen Stellen ein bisschen.

• So gibt es eine anonyme Telefonkonferenz, die aber a) kostenpflichtig ist und b) bisher auch nur in Deutschland funktioniert.
• Das Lesen von Nachrichten in meinem Postfach ist mir erst dann möglich, wenn ich einer Prüf-SMS o.ä. zustimme.

Zugegeben, den letzten Punkt kann ich auch absolut positiv im Sinne der Diskretion und des Fake-Checks werten. So betrachtet nehme ich ihn wieder halb zurück.
Aber der erste Aspekt ist dennoch für alle Österreicher(innen) und Schweizer(innen) etwas ärgerlich.

Mit etwas finanziellem Einsatz kann ich darüber hinaus auch meine Nachrichten im Postfach anderer User deutlicher hervorheben. Es geht also auch hier mit ein bisschen Geld wieder noch mehr als vorher. Für alle, deren Bedarf in dieser Hinsicht größer ist als meiner.

Bei der Unterhaltung gilt also: Der Spaß ist so groß, wie du ihn selbst befeuerst. Ein faires Konzept – 3,5 Punkte.

Benutzerfreundlichkeit

Logischer Seitenaufbau und leichte Handhabung, einfache Anmeldung und Profilgestaltung, Informationen lassen sich schnell finden z.B.: FAQ’s, Support usw.

Einfach, schnell und unkompliziert – so positiv lässt sich die Benutzerfreundlichkeit bei meinem Casual-Dating-Community First Affair Test zusammenfassen.

Im Prinzip brauche ich nichts weiter zu tun, als mich zurückzulehnen und den Anweisungen der Seitenbetreiber bei der Anmeldung zu folgen. Dabei reicht eine Eingabe

• meiner E-Mail-Adresse,
• eines Pseudonyms sowie
• Passworts

und schon bekomme ich eine Bestätigungsmail über meine Mitgliedschaft und kann in aller Ruhe mein Profil weiter ausfüllen.

Dazu gehört das Ausfüllen verschiedener Rubriken:

Selbstbeschreibung (Physis, wen und was man in welchem Umkreis sucht) Selbstbeschreibung II (weitere Interessen)
Erotischer Vorlieben und Abneigungen plus Charakter in eigenen Worten Erotische Vorlieben als Stichpunktliste plus Partnervorstellungen

Darüber hinaus kann ich mich aber natürlich nicht nur finden lassen. Selbst auf die Suche gehen ist angesagt. Das funktioniert sowohl über eine Kurz- als auch über eine Profisuche.
Es liegt also in meiner Hand, wie genau ich suchen möchte und in welchem Maße die dann vorgeschlagenen Member zu mir passen.

Sehr hilfreich beim Kontakteknüpfen …

… ist natürlich das Hochladen von Fotos, was anstandslos funktioniert. Was auch für Mail- und weitere Kontaktformen gilt – Grundvoraussetzung natürlich, dass man bei kostenpflichtigen Funktionen für eine ausreichende Kostendeckung sorgt.

Bei Problemen oder Fragen finde ich in den FAQ beim Casual-Dating-Community First Affair Test eine durchaus differenzierte Hilfe.
Was den Support betrifft, ist der Service sicherlich nicht schlecht. Er ist nur leider nicht so leicht zu finden: Über das Impressum und eine kleine Verlinkung zurück auf die FAQ und dann in den einzelnen Unterpunkten.
Sherlock Holmes hätte seine helle Freude an dieser Suche. Oder auch am Tarnmodus, einer sehr dankenswerten Funktion, wie ich finde.

Und wenn ich keine Lust mehr haben sollte, reichen ein Klick auf das Fenster “Mitgliedschaft beenden” und die Eingabe des Passwort – und mein Account ist Geschichte.

Fazit bei der Benutzerfreundlichkeit: So wie hier kann man‘s sehr weitgehend machen. Vor allem, wenn man per Rechner unterwegs ist. Eine Smartphone-Optimierung oder App fehlen nämlich leider noch.

Aber an sich habe ich beim Casual-Dating-Community First Affair Test in diesem Punkt nur wenig zu meckern – 4 Sterne daher.

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Design

Design, Farbwahl/ Schriftwahl/ Bilderwahl, Layout-Gestaltung, Lesbarkeit, usw.

Im ersten Moment kann man beim Betreten des Portals beim Casual-Dating-Community First Affair Test schon einen gewissen Farbschock bekommen. Hier ist alles dermaßen knallig Lila, dass die Farben manches Schokoladenherstellers geradezu beruhigend dagegen wirken.

Die weiße Schrift dagegen ist leider etwas klein, bietet aber einen guten Kontrast dazu. Auch die Gliederung der einzelnen Rubriken und Abschnitte ist angenehm und leicht zu durchschauen.
Ich habe beim Flirt Affair Test also keine Probleme, mich zurechtzufinden und schnell dorthin zu kommen, wo ich wirklich hin möchte. Das gilt übrigens nicht nur für die Navigation im Liebeslexikon oder den Seitensprung-Tipps, sondern auch auf den Profilen selber.

Weiterer Pluspunkt: Der Hinweis darauf, dass der Datenverkehr SSL-verschlüsselt sei, ist keine hohle Versprechung, sondern Tatsache.
Ein gutes Gefühl, denn immerhin ist die Suche nach einem Seitensprung für viele Nutzer eine pikantere Angelegenheit als für mich.

Lange Rede, kurzer Sinn: Das Lila ist definitiv Geschmackssache, alles andere erklärt sich von selbst. Und letztlich heiligt der Zweck oder die Mittel, oder? Daher wohlwollende 3,5 Punkte für das Design.

Preis-Leistung beim Casual-Dating-Community First Affair Test

Wie gut ist das Preis-Leistungsverhältnis?

Das Positive zuerst: Viele, wenngleich nicht alle Funktionen von First Affair, lassen sich dauerhaft kostenlos nutzen.
Es ist also nicht so, dass ich bei meinem Casual-Dating-Community First Affair Test zunächst für eine gewisse Zeit gelockt und anschließend ins Groschengrab gezogen werde.

Bleibt eben nur die Überlegung, ob mir diese Funktionen auf die Dauer ausreichen oder ob es noch etwas mehr sein darf.
Falls ich mich für „mehr“ entscheide, stehen folgende Optionen zur Auswahl:

Art der Mitgliedschaft 1 Monat 3 Monate 6 Monate 12 Monate
Preis insgesamt 34,99 € 50,97 € 89,94 € 131,88 €
Preis pro Monat 34,99 € 16,99 € 14,99 € 10,99 €

Leckerli für alle Frauen, die Männer ohne Paare suchen: Sie dürfen auf alle Funktionen kostenlos zugreifen.

Alle anderen Personen bezahlen die oben genannten Preisen, wobei eine Abo-Kündigung jederzeit problemlos durch die Nutzung des entsprechenden Buttons möglich ist.
Es sei aber darauf hingewiesen, dass das Geld vorab für alle Monate und nicht monatlich überwiesen wird. Wer sich also für eine 12-Monats-Mitgliedschaft entscheidet und nach einem Monat kündigt, versenkt das Geld für 11 Monate. Wird aber vorher in den AGB sehr fair darauf hingewiesen.

Als Zahlungsarten stehen allen Mitgliedern übrigens

• Banküberweisung,
• Sofortüberweisung oder
• Paysafe Card

zur Verfügung.

Ich stelle beim Casual-Dating-Community First Affair Test fest: Faire, wenngleich nicht irre günstige Konditionen, volle Transparenz über die Kosten – das macht 3,5 Sterne.

Fazit

First Affair verspricht nicht nur Diskretion, sondern gewährleistet diese auch aktiv.
Eine Tatsache, die sehr für eine Mitgliedschaft spricht – ganz davon abgesehen, dass alle Funktionen für das schnelle finden eines Seitensprungs mehr als ausreichend vorhanden sind.

Eine größere Möglichkeit für den Kontakt zur Gesamtcommunity, beispielsweise über ein Forum, wäre zwar schön. Aber auch so fühle ich persönlich mich hier sehr gut unterhalten und konnte sogar mit einer kostenlosen Mitgliedschaft schnell viele prickelnde und potenziell ausbaubare Kontakte knüpfen.
Mit mehr finanziellem Einsatz wäre sicherlich noch deutlich mehr drin.

Ich bin mir nach meinem Casual-Dating-Community First Affair Test also sehr sicher: Da geht einiges in puncto Seitensprung-Suche. Von daher eine klare Mitgliedschafts-Empfehlung von mir!